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Sarigerme >> Dalyan ca. 30 km

An dem breiten Istuzu-Strand, nahe der Mündung des Dalyan-Flusses, legt die seltene Meeresschildkröte Carretta Carretta ihre Eier in den Sand ab. Vor Jahren ging das Fischerdorf Dalyan durch die Weltpresse, als Umweltschützer die Brutplätze der Schildkröte gegen ein Hotel-Großprojekt verteidigten. Die Kampagne hatte 1987 Erfolg. Zwar dürfen Hotels gebaut werden, aber nur solche kleineren Formats und in gebührendem Abstand. Touristen und Schildkröten arrangieren sich miteinander; in den Sommermonaten ist der Zugang zum Strand abends und nachts, wenn die gepanzerten Gast ihre Eier ablegen, gesperrt. Dalyan zwischen dem Köycegiz-See und dem offenen Meer gelegen, hat sich seither zu einem beliebten Badeort entwickelt, mit lebhaftem Schiffsverkehr auf dem schilfgrünen Fluß. In dessen Mündungsarmen nisten viele Vögel ­- eine Fundgrube für Hobby-Ornithologen. Das Delta lässt sich gut von einer Anhöhe oberhalb der antiken Ruinen des griechischen Kaunos überschauen, die Dalyan gegenüber liegen. Zu sehen gibt es eine römische Thermenanlage, ein gut erhaltenes Theater, eine Festung auf dem Akropolishügel und Marktstraßen. Aus dem 4. Jh. v. Chr. stammen die bizarren Felsengräber, die bei der Flußfahrt in einer Steilwand dicht bei Kaunos vom Boot aus zu sehen sind. Lykische Steinmetze haben bis hoch hinauf Grabhöhlen ausgemeißelt, manche mit Säulen und Giebeln wie eine Tempelfassade. Von Dalyan ist es nicht weit bis zu dem neuen beliebten Urlauberparadies Sarigerme.

© Sarıgerme Limitet Şirketi